mit 6 und mit SegelohrenSunny-Boxwing 

 

 

Vita in  Projekten:

 

Projekt erste Reifeprüfung     Latein gesprochen    13 Jahre  
Projekt schöner Wehrdienst   Redakteur gelernt ----2 Jahre
Projekt sinnvolles Studium     Technik studiert ----3 Jahre
Projekt schnelles Gleiten     Segelboote gebaut ----4 Jahre   Click!
Projekt sicheres Fliegen     Flugzeuge gebaut -- 15 Jahre   Click!  
Projekt logisches Hören     Hörtheorie kritisiert < . 1 Jahr   Click!  
Projekt unerhörter Tinnitus     Schnellhilfe versucht < . 1 Jahr   Click!
Projekt verstandene Welt                                      Denken trainiert  > 15 Jahre   Click!    
Projekt Gravitationsantrieb     Zukunft gesehen*  <  1 Jahr      
                 



Denkansätze:

 

Ist das Gähnen eine Schutzinstinkthandlung?

Beim Gähnen geht es nicht etwa darum, bei Schläfrigkeit vermehrt Sauerstoff zuzuführen, sondern die zugehörige Bewegung der Kiefer öffnet bei Wirbeltieren, auch beim Menschen, die eustachsche Röhre, die von der Mundhöhle zum Mittelohr führt. Die Folge:

Das Mittelohr wird belüftet und ein möglicher Druckunterschied zwischen Mittelohr und  Atmosphäre, der das Hörvermögen deutlich beeinträchtigen kann, wird ausgeglichen.

Gähnen ist also eine Schutzfunktion, denn Mensch und Tier hören nach dem Gähnen mögliche Gefahren besonders gut - obwohl sie schläfrig sind und/oder tagträumen! Das gilt auch für eine Gruppe. Und so, als Schutzfunktion betrachtet, ist es verständlich, dass das Gähnen "ansteckend" ist, denn es erhöht den Schutz einer Gruppe.

Für eine Deutung des Gähnens als eine nicht beachtete Schutzfunktion spricht auch:

Bei Dauerstress, der den Körper in einen Zustand versetzt, so als wäre er ständig von einer oder mehreren Gefahren bedroht (auch eine strenge Diät zählt dazu), werden Fettzellen neben der eustachschen Röhre abgebaut und öffnen diese dauerhaft für einen verbesserten Druckausgleich. Das ist eher unangenehm, denn die eigene Stimme hallt im Ohr wie im "Hallenbad".

Befragen Sie 'mal ein mager gehungertes Mannequin zur "Mannequin-Krankheit des Ohrs"  (07.01.2015) *

 

Wie schützt der Specht sein Gehirn?

Manchmal ist man erstaunt. Etwa, wenn ein Experte im Fernsehen auf die Frage, warum der Specht sich nicht beim Trommelhacken das Gehirn schädigt, erklärt: "Da gibt es viele Gründe, der wohl wichtigste aber ist, dass der Specht eine starke Halsmuskulatur besitzt, die den Aufprall dämpft".

Die tatsächliche Antwort ergibt sich aus der "Trägheit der Masse" und einer elastischen Aufhängung. Stellen sie sich ein Bleikugel - vielleicht 1 cm Durchmesser - in einem Holzkästchen vor, wo sie von zwei Spiralfedern, die an der Vorder- und Rückwand des Kästchens befestigt sind, in dessen Mitte gehalten wird.

Sind Masse und Federeigenschaften bekannt, so kann man errechnen, bei welcher Frequenz, bei welcher wiederholter abrupter Vor- und Rückbewegung des Kästchens, die Kugel völlig unbeteiligt bleibt und in der Mitte des wechselnd beschleunigten Kästchens ruht.

Der Specht rechnet zwar nicht und sein Gehirn hängt auch nicht an Federn, aber auch für dieses System kann man eine Frequenz ausrechnen, bei der das Spechthirn trotz Hämmern des Kopfes mit dem Schnabel völlig unbeteiligt in der flüssigkeitsgefüllten Schädelkalotte ruht.

Der Specht erhält dieses Frequenzwissen über seine Gene und erfühlt die für ihn passende exakte Frequenz. Und er hämmert daher nicht mit allen ihm möglichen Frequenzen, sondern immer nur mit derjenigen, bei der sein Gehirn flüssigkeitsgedämpft in der Schädelmitte unbeteiligt ruht.

Falls Sie das nicht glauben wollen, fragen Sie einen Specht oder einen Physiker. (05.03. 2016)

 

Zugvogelflug und Keilformation falsch erklärt?


Größere Zugvögel fliegen oft in einer Keilformation. Ein Vogel bildet die Spitze, die anderen fliegen dahinter in folgender V-Formation: >. Die Begründung der Wissenschaft:

Von den Flügelspitzen des jeweils vorfliegenden Vogels gehen langgezogene Tütenwirbel ab, die nach innen rotieren. Auf deren Außenseite existiere daher ein Aufwindgebiet, das der nächste Vogel nützen könne, um energiesparend in diesem Aufwind zu fliegen. Energieerspanis 10 – 15 %.

Nimmt man zwei gleich große Sportflugzeuge und versucht, diesen Effekt in der Praxis einmal nachzuvollziehen, so stellt man schnell fest, dass das Aufwindgebiet viel zu klein ist, um das gesamte nachfliegende Flugzeug zu erfassen. Man bekommt gerade einmal eine Fläche in den Aufwind und kippt ab, wenn man nicht gegensteuert und dann verlustreicher fliegt als ohne den Aufwind auf der äußeren Tütenwirbelseite.

Und das gilt letztlich auch für Vögel. Es gibt kein ausreichendes Aufwindgebiet am Tütenwirbel eines vorfliegenden Flügels, das ein nachfliegender Vogel nützen könnte. Und schon gar nicht, wenn der vorfliegende Flügel ein Schlagflügel ist, der einen schwingenden Tütenwirbel erzeugt und hinter sich her führt.

Eben deshalb traue der Erklärung der Naturwissenschaft für die Keilflugformation der Zugvögel nicht über den Weg. Meine eigene und anders begründete Erklärung:

Jeder rotierende Wirbel (hier Tütenwirbel) bezieht seine Rotationsenergie vom Flugzeug oder Vogel, was sich an diesen als Widerstand bemerkbar macht. Verringert man diesen Widerstand, indem man dicht über dem Boden fliegt, wo die Rotation der Tütenwirbel durch Reibung am Boden gebremst wird, verringert sich der Widerstand des Flugzeugs deutlich und es fliegt zudem mit einem besseren effektiven Anstellwinkel.

Das Ganze nennt man Bodeneffekt und startende/fliegende Wasservögel fliegen daher so dicht über der Wasseroberfläche, dass die Flügelspitzen, von denen die Tütenwirbel abgehen, fast das Wasser berühren. (Mit "Staueffekten" hat dieser Bodeneffekt bei schlanken Flügeln nichts zu tun.)

Fliegen nun Vögel in Keilform hintereinander und stören auf diese Weise die Wirbelschleppen des ersten Vogels vorteilhaft wie bei einem Bodeneffekt, dann fliegt dieser erste Vogel wesentlich energiesparender als die Vögel hinter ihm. Die Spitze des Keils ist daher die energiesparendste „Königsposition“, weshalb man sie zugunsten der anderen Vögel immer wieder wechselt.

Doch die "Hintermänner" gehen nicht leer aus, denn durch den Flügelschlag der "Vordermänner" entsteht ein "schwingender" Abwind. Für den nachfolgenden Vogel entsteht daraus jeweils eine wellenförmige Anströmung. Und in solch einer Anströmung fliegt ein Flügel widerstandsärmer - der sog. Katzmayr-Effekt. Die Leistung entspricht dann der eines schwach geschlagenen Flügels in einer gleichförmigen Anströmung! Deswegen fliegen Zugvögel in einer Ebene so, dass sie jeweils hinter einem schlagenden Flügel fliegen.

Überprüft wurde der Katzmayr-Effekt ohne Wollen, als man in Russland erstaunt feststellte, dass Tragflügelboote bei bestimmten Wellen und dzu diesen gefahrenen Kursen wesentlich weniger Anriebsleistung zum Erhalt der Geschwindigkeit benötigten als auf anderen Kursen.

Meine Meinung: Durch die Keilflugform nutzen Zugvögel eben solche Effekte und nicht etwa einen Auftrieb an der Seite der Hauptwirbel, die von einem Flügel abgehen! Das ist eine Theorie, die sich in der Praxis nicht nachvollziehen lässt.  Wollen Sie eine weitere Meinung dazu einholen, dann befragen Sie eine Graugans. (1.2017)



Sind Parkinson und Alzheimer "Milieuschäden"? 

Parkinson gilt gemeinhin als Dopamin-Mangel-Krankheit. Dopamin ist ein Stoffwechselprodukt von sogenannten Dopamolekülen und fungiert dann als wichtiger Neurotransmitter im Gehirn. Parkinson-Kranke haben vermutlich zu wenig davon, denn die Gabe von L-Dopa, der Vorstufe des Dopamins hilft.

Bekannt ist schon seit längerer Zeit, daß die Miesmuschel sich mit Hilfe solcher Dopa-Moleküle an organische und anorganische Stoffe heften kann. Bei derjenigen Form des Dopa-Moleküls, die sich auch mit organischen Stoffen verbindet, gibt es allerdings eine erstaunliche Besonderheit: 

Das Molekül entwickelt seine extrem klebende Eigenschaft nur in einem bestimmten Milieu, bei der Miesmuschel ist es z.B. ein Salzwasser mit einer gewissen Mindestkonzentration. Sonst nicht!

Könnte es somit sein, dass der Mangel an Dopamin bei den Parkinsonkranken eine mittelbare Folge davon ist, dass das fluide cerebrale Milieu bei ihnen gegenüber dem Gesunden osmolytisch in Richtung höherer Konzentration verschoben ist und dass der Dopamin-Mangel auf einem plaquebildenden Hafteffekt der Dopa-Vorstufe beruht?

Nachdenken könnte man darüber auf berufener Seite einmal!

Vielleicht entdeckt man dann auch gleich mit, über welche Induktionen die Plaque-Bildung bei der Alzheimer-Demenz erfolgt. Bei jener Krankheit also, die uns mit hoher Wahrscheinlichkeit in Vielzahl ereilt, wenn wir nur alt genug für sie werden.

Mit jetzt schon 59 Jahren macht man sich da so seine Gedanken. (15.01.2011)


Ist Tinnitus die Folge einer Schutzfunktion?

Alle empfindlichen Sinnesorgane des Menschen verfügen über Schutzmechanismen, die nicht etwa die hochempfindlichen Sinneszellen selbst betreffen, sondern die eher grob mechanischer Art sind. So führt ein Lichtblitz in das Sinnesorgan Auge sofort zum abdeckenden Lidreflex, ein stechender Geruch im Sinnesorgan Nase führt sofort zu einem "Ausblasen", beißender Geschmack an der Zunge führt zu reflexartigem Ausspucken und Hitze zum Zurückzucken der Hand - etwa von der Herdplatte.

Derartige autonom wirksame Schutzreflexe finden wir jedoch beim Organ Ohr für die Sinneszellen des Innenohres nicht vor, denn beobachtet wird lediglich eine Versteifung der Mittelohrknöchelchen und des Trommelfells bei hoher akustischer Belastung. Dieser Schutz erreicht jedoch nur eine Reduzierung der möglichen Belastung um maximal 30% - viel zu wenig bei Belastungen, die Schallintensitäten von rund 5 bis über 130 dB kennen. 3 dB entsprechen dabei einer Verdopplung der Schallintensität.

Mehr noch:

Neben den Druckwellen aus der Atmosphäre können auch andere Energien auf das Innenohr einwirken - etwa bei einem Schlag auf den Kopf. Dann wandern vom Punkt der Erregung extrem energiereiche Körperschallwellen durch den Schädelknochen und sie gelangen in zerstörerischer Intensität zum Innenohr, das im Schädelknochen eingelagert ist. Gegen diese Belastung ist aber ein Versteifungsmechanismus im Mittelohrbereich, der heute als Ohr-Schutzfunktion in der Fachliteratur genannt wird, absolut wirkungslos!

Es muß also einen weiteren, bisher übersehenen Schutz für das hochempfindliche cortische Organ geben, wenn der Mensch nicht nach dem ersten nahe erlebten Gewitter oder dem ersten frühkindlichen Sturz auf den Kopf gravierende Hörschäden davontragen soll. Und diesen Schutz gibt es, wenn man eine andere als die klassische Hörtheorie zugrundelegt.

Es ist die Basilarmembran, die über den Sinneshärchen des Innenohres liegt. Wandern Druckwellen in der Lymphe des Innenohres, so sorgt ein einfacher hydrodynamischer Effekt dafür, dass diese Membran sich bewegt und die unerhört feinen Sinneszellenhärchen fixiert und so eine Überreizung der Sinneszelle  verhindert.

Bei einem subjektiven Tinnitus - Ohrgeräusch ohne Geräuschpegel - könnte es daher eine devitalisierte Basilarmembran sein, die das Scheingeräusch produziert. Zum einen, weil diese Membran nun dauerhaft auf einigen Sinneshärchen auf liegt und die Sinneszelle reitzt. Zudem führt eine Devitalisierung (Erstarrung) dieser Membran zu einer Verschlechterung der Schutzfunktion. Und tatsächlich leiden Tinnitusbetroffene oft auch an einer Hyperakusis, bei der bestimmte Frequenzen unangenehm laut und ungedämpft gehört werden. 

Für meine Hypothese spricht unter anderem: Das Tinnitusgeräusch entspricht meist jenem, dass man hat, wenn die genannte Schutzfunktion der Basilarmembran heftig angesprochen hat. Etwa bei einem Schlag oder Sturz auf den Kopf. Probieren Sie es aus ;-)

Mehr dazu hier von mir.   (18.03.2006)

 

* Gravitationsantrieb

Ein Denkansatz, den man gelesen haben sollte, bevor man sich unzutreffend auf Albert Einstein bezieht und behauptet, dass es eine interstellare Raumfahrt aus Prinzip niemals geben könnte.

Man kann diesen Denkansatz, der auch Inhalt eines Patentantrages ist, bei Amazon hier für 99 Cent kaufen und mit den verschiedenen Apps, die Amazon kostenlos anbietet, auf allen nur denkbaren Medien lesen.

 

 

"Aber man verlangt vom Forscher, daß er Beweise liefert! Wenn es sich zum Beispiel um die Entdeckung eines großen Berges handelt, so verlangt man, daß er große Steine mitbringt."

 Antoine de Saint-Exupéry

 

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