Versuch mit Wasser

 Dieter Schulz-Hoos

Wirbel

Scheibenrotor


(Das obere Bild zeigt einen extrem hochfrequent rotierenden Hohlwirbel. Die vertikale Linie im Bild oben ist die Pressnaht des Glasgefäßes im darunter gezeigten Apparat. Der Versuch lief unter der scherzhaften Bezeichnung "Gravitation aus dem Weckglas".)

Der Patentantrag beschreibt ein Fluid, das unter ganz bestimmten Bedingungen als eine Art Pseudosuprafluid eine hochfrequente Rotation aufweisen soll. In dem hier dargestellten vereinfachten Versuch wurde als Fluid Leitungswasser verwendet. Ziel dieses Versuchs war nicht die Erzeugung eines Pseudosuprafluids, sondern die Überprüfung der Vorhersage eines in sich geschlossene Umlaufs in der Form eines Horntorus. Wobei das Horn des Torus  extrem hochfrequent rotieren und dabei zugleich eine gerichtete Translation in der Rotation abbilden sollte.

Der vereinfachte Versuch mit Wasser zeigte sofort, dass zumindest die genannten Vorhersagen unmittelbar mit der Rotation des Scheibenrotors auftraten.

Das im Bild verwendete Fluid besteht aus Wasser mit farbigem Glitter in einem Glasgefäß, das von unten mit weißem Licht beleuchtet wird (Filmausschnitt). Unter einer Berücksichtigung der Eingangsdrehzahl des Scheibenrotors, der Querschnitte sowie der beteiligten Volumina liegt die Rotationsfrequenz des auftretenden Hohlwirbels in einem hohen fünfstelligen Bereich. Eine direkte Messung der Rotationsfrequenz erfolgte nicht.

Darunter ist der zugehörige Apparat dargestellt. Sein Aufbau wird in der Einleitung des Patentantrags ausführlich beschrieben.

Bemerkenswert ist, dass der Wirbel trotz der hohen Rotationsfrequenz stabil bleibt und sich zusammen mit dem Gefäß wie ein Festkörper schwenken lässt. Der Wirbel ist von einer Schicht umgeben, deren physikalische Bedeutung bislang ungeklärt ist. Wird die Rotation des Antriebs abrupt unterbrochen, kollabiert der Wirbel unter hörbarem Geräusch.

Die Entstehung des Hohlwirbels im verwendeten Versuchsaufbau ist klassisch erklärbar.

Ein mögliches Pseudosuprafluid wäre erst dann zu erwarten, wenn dem Fluid zusätzlich strukturierte Druckwellen aufgeprägt werden, die im Umlauf erhalten bleiben. Dies setzt eine gezielte Pulsung des Antriebs sowie eine zeitlich modulierte Variation der Volumina zwischen den Scheiben voraus, wie sie im Patentantrag beschrieben ist.

Diese Bedingungen wurden im hier gezeigten Versuch nicht erfüllt.

Von weiterem Interesse war daher die Frage, ob sich der aus der Hohlwelle austretende Wirbel, der im oberen Bild gezeigt wird und der bis zum Boden des Gefäßes reicht, unter bestimmten Einstellungen selbst pulst. Hinweise darauf ergaben sich aus Beobachtungen, bei denen für definierte Positionen einer abschliessenden Scheibe innerhalb der Hohlwelle und oberhalb der Zutrittsbohrungen Muster auf der Oberfläche des Hohlwirbels auf- und ablaufen. Diese Muster könnten auf interferierende Druckgebiete innerhalb des Wirbels hinweisen.

Ob sich diese Interpretation bestätigt und ob sich durch geeignete Pulsung tatsächlich stabile Druckwellenstrukturen im Umlauf erhalten lassen, die eine Grundlage für die Annahme eines Pseudosuprafluids wären, müssten Versuche mit entsprechend ausgelegten Apparaten zeigen.

In meinem Buch zum Thema gehe ich von Versuchen mit dem möglichen "Pseudosuprafluid" ab, weil man derartige Versuche vielleicht auch mit einem Hochtemperatur-Suprafluid und ohne jegliche Mechanik durchführen könnte.

Gelängen sie, wäre das nun wirklich der Durchbruch zu einer völlig neuen Technologie. Erlaubt sei daher an dieser Stelle ein spekulativer Blick in den Maschinenraum eines zukünftigen Raumschiffs:

Wir sehen einen summenden Block mit der Aufschrift "ELEATIC-S" und Zuleitungen, die für eine hohe Energieaufnahme sprechen. Der summende, manchmal auch laut brummende Block erzeugt eine gerichtete Schwere, dadurch, dass der Raum in Flugrichtung eine Entfaltung zeigt, die das Raumschiff mit jedem neuen Zustand der Energie erneut in sich aufnimmt und ihm ein Beharren auf einem trägheitsfreien Freifall gibt.

Mit einem klassischen Rückstoßantrieb hat das nichts mehr zu tun.